| PRO BAHN | Aktuelles | Euregio Takt | Programm | Projekte | Service | ||
|
|
SelbstdarstellungMobilität ist kein Gnadenakt!In der öffentlichen Diskussion wird Bus- und Bahnverkehr oft auf den Aspekt der Daseinsfürsorge reduziert. Demnach soll ein Angebot für die Bedürfnisse bestimmter Teile der Bevölkerung vorgehalten werden. Wir dagegen meinen, dass der ÖPNV als gleichberechtigte Alternative im Wettbewerb neben anderen Verkehrsträgem bestehen kann. Die notwendigen Einsparungen dürfen aber nicht durch Leistungseinschränkung oder Lohndumping erzwungen werden. Modernes Verkehrsmanagement ermöglicht die Optimierung betrieblicher Abläufe zum Vorteil des Kunden und des Kostenträgers. Die vielfältigen Möglichkeiten werden von den Entscheidungsträgem aber häufig nicht wahrgenommen, mancherorts fehlt es auch schlicht an Sachkompetenz. Hochtechnologie und Arbeitsplätze Der ÖPNV ist kein notwendiges Übel, sondern eine moderne Dienstleistung mit Zehntausenden von Arbeitsplätzen, die nicht in Niederiglohnländer verlagerbar sind. Dahinter steht eine Technologie, die qualifizierte Ingenieure erfordert. Was beim Transrapid stets betont wird, gilt auch für Niederflurbusse und Ampelsteuerungen: Ein im Alltag bewährtes System wird exportiert und sichert Arbeitsplätze. Im Vordergrund steht König Kunde Die zentrale Komponente des öffentlichen Personenverkehrs ist der Fahrgast. Dieser lässt sich im Gegensatz zu den übrigen Komponenten weder standardisieren noch reglementieren, sondern stellt die unbekannte Größe des Systems dar. Seine Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen, sind gering. Häufig fehlt ihm das Hintergrundwissen, um Problemursachen zu erkennen, und selten kennt er den richtigen Ansprechpartner. In der Konsequenz droht die Abwanderung auf den Individualverkehr, wo der unmündige Beförderungsfall zum Besteller, Betreiber und Benutzer seiner selbst "aufsteigt". Der Fahrgastverband PRO BAHN möchte als Schnittstelle zwischen Fahrgästen und Verantwortlichen die Benutzung von Bahn und Bus attraktiver machen. Im konstruktiven Gespräch mit Bestellern und Betreibern bemühen wir uns um die Optimierung vorhandener Angebote. Mit Stellungnahmen und Pressearbeit tragen wir zur Sensibilisierung von Politik und Verwaltung bei. Auf öffentlichen Veranstaltungen und in bundesweiten und regionalen Verbandszeitungen informieren wir die interessierte Öffentlichkeit über die Schwerpunkte unserer Arbeit. Dabei kennt PRO BAHN keine Berührungsängste und setzt sich mit den unterschiedlichsten Personen an einen Tisch. Von unseren über 5.000 Mitgliedern aller Bevölkerungsschichten sind viele auch beruflich im Verkehrssektor tätig. Der 1981 gegründete unabhängige Verband ist anerkannt gemeinnützig und Mitglied im Deutschen Naturschutzring sowie der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände. |
|
||||
|
|
|||||