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Schienenstrecken- Schwalm-Nette-Bahn:Die sog. Schwalm-Nette-Bahn wird gemeinsam vom Aachener Verkehrsverbund (AVV) und vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) betrieben und verkehrt gegenwärtig im Ein- bzw. Zweistundentakt zwischen Mönchengladbach und Dalheim. Im Gegensatz zum AVV möchte der VRR den Personenverkehr auf dieser Strecke einstellen und durch einen Busverkehr ersetzen. PRO BAHN spricht sich klar für die Weiterführung des Personenverkehrs auf der Schwalm-Nette-Bahn aus. Darüber hinaus engagiert sich PRO BAHN sogar für die Wiederaufnahme des Personenverkehrs über Dalheim hinaus bis ins niederländische Roermond. Auch im Freizeitverkehr ist in der Strecke noch viel Potential verborgen, das es zu erschließen gilt. - Heinsberger Bahn: PRO BAHN fordert die zeitnahe Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Lindern - Heinsberg für den Personenverkehr. Die Strecke ist gegenwärtig bis zum Bahnhof Oberbruch befahrbar und wird im Güterverkehr mehrmals wöchentlich genutzt. Der Abschnitt von Oberbruch bis zum ehem. Bahnhof Heinsberg muss kurzfristig wieder befahrbar gemacht werden. Haltepunkte sollen in Randerath, Horst/Himmerich, Porselen, Dremmen, Oberbruch, Heinsberg-Kreisverwaltung und Heinsberg Bf entstehen. Die Region um Heinsberg ist wirtschaftlich und gesellschaftlich nach Aachen ausgerichtet. Aus diesem Grunde sollen stündlich durchgehende Regionalbahnen von Aachen nach Heinsberg verkehren. Um den zeitaufwändigen Fahrtrichtungswechsel in Lindern zu sparen, ist westlich des Bahnhofs Lindern von der Hauptstrecke Aachen -Mönchengladbach abzweigend eine unmittelbare Schienenverbindung auf die Strecke Richtung Heinsberg (sog. Westtangente Lindern) zu errichten. Dadurch werden dort mindestens acht bis zehn Minuten Fahrzeit eingespart. -Strecke Düren-Euskirchen: PRO BAHN setzt sich für die kurzfristige Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Düren-Zülpich- Euskirchen (Bördebahn) für den Personenverkehr ein. Die Strecke ist zur Zeit durchgängig befahrbar und wird neben gelegentlichen Güterverkehrsleistungen auch für saisonale Ausflugsfahrten durch die Bördebahn genutzt. Die Strecke soll von Düren bis Zülpich in das Gebiet des AVV und von Zülpich bis Euskirchen in das Gebiet des VRS integriert werden. Bahnhöfe bzw. Haltepunkte sollen in Düren-Grüngürtel, Düren- Distelrath, Binsfeld, Bubenheim- Rommelsheim, Jakobwüllesheim, Vettweiß, Zülpich, Nemmenich, Dürscheven, Esig und Euskirchen West errichtet bzw. wiedereröffnet werden. -Lückenschluss Linnich-Baal oder Linnich-Lindern: PRO BAHN setzt sich für den Wiederaufbau der Schienenverbindung von Linnich nach Hückelhoven-Baal ein. Hierzu soll mittelfristig auf der alten Trasse ein neues Gleis errichtet werden. Dieses Gleis soll westlich des gegenwärtigen Bahnhofs Hückelhoven-Baal in Fahrtrichtung Erkelenz in die Hauptstrecke Aachen-Mönchengladbach eingefädelt werden. Neue Haltepunkte sollen in Körrenzig und Rurich entstehen. Nach der Reaktivierung soll die Rurtalbahn stündlich von Düren über Jülich - Linnich - Erkelenz bis nach Mönchengladbach Hbf verkehren. Auch einem Lückenschluss zwischen Linnich und Lindern stehen wir grundsätzlich offen gegenüber. Mit dieser Variante ließe sich in Lindern ein Knotenpunkt mit Verbindungen in vier Richtungen realisieren. -Strecke Aachen-Mönchengladbach: PRO BAHN setzt sich dafür ein, dass die IC-Züge der sog. Mitte-Deutschland-Verbindung über Düsseldorf hinaus von und bis Aachen Hbf verkehren. Halte sollen in Neuss Hbf, Mönchengladbach Hbf, Erke1enz und Herzogenath eingerichtet werden. Dabei würde Erkelenz die Verteilung der Fahrgäste in den Kreis Heinsberg und Herzogenath wichtige Anschlüsse in Richtung Heerlen und Alsdorf sicherstellen. -Strecke Lüttich-Aachen-Köln: PRO BAHN befürwortet, dass die ICE und Thalys künftig in Düren halten. Insbesondere vor dem Hintergrund der angestrebten Reaktivierung der Strecke Düren-Euskirchen würde Düren wieder zu einem wichtigen Knotenpunkt von überregionaler Bedeutung. Darüber hinaus setzt sich PRO BAHN für eine Beibehaltung des alten Haltepunktes in Nothberg ein. Der alte Haltepunkt liegt wesentlich zentraler als der neue Haltepunkt Eschweiler-Nothberg und bietet zusätzlich optimale und umstiegsfreie Verbindungen nach Köln. Zusätzlich fordert PRO BAHN die Einrichtung eines neuen Haltepunktes in Derichsweiler für die Züge der "euregiobahn". Ab 2010 ist der grenzüberschreitende InterRegio/RE-Verkehr Aachen-Lüttich in Gefahr: Ab diesem Zeitpunkt möchte man zwischen der Grenze und dem Aachener Hbf das neue Zugsicherungssystem ERMTS-2 etablieren. Damit verfällt die Genehmigung, dass die zur Zeit eingesetzten belgischen "Trottinet"-Triebfahrzeuge in den Aachener Hbf einfahren dürfen. PRO BAHN fordert zunächst die Beibehaltung der Interregio q von Aachen nach Lüttich. In einem zweiten Schritt könnte eine Verlängerung des SNCB InterCity-A nach Aachen erfolgen. Dieser Zug verbindet gegenwärtig als wichtigste Ost-West Verbindung Belgiens die Hafenstadt Oostende via Brügge, Gent, Brüssel, Lüttich, Verviers und Welkenraedt mit der Hauptstadt der deutschsprachigen Gemeinschaft, Eupen. Neuen Konzepten folgend könnte der InterCity-A als Flügelzug verkehren: Ein Teil befährt die Strecke Oostende - Eupen, der andere die Strecke Oostende - Aachen, mit Flügelung und Auseinanderkuppeln von beiden Zugteilen in Welkenraedt. Aachen und Eupen wären umstiegsfrei mit Belgien verbunden, wobei Letzteres vor allem der ausdrückliche politische Wunsch der Deutschsprachigen Gemeinschaft ist. Ferner regt PRO BAHN die Einführung eines grenzüberschreitenden Regionalverkehrs Aachen - Welkenraedt - Eupen mit Halten an kleineren Bahnhöfen der Strecke an. Zwischen Aachen und Welkenraedt sollten für den Regionalverkehr in Astenet, Hergenath und Aachen Süd-Fachhochschule neue Halte eingerichtet werden. [zurück zum Programm] |
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